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2009 haben der damalige Abiturient Demokrat Ramadani und die beiden Realschullehrerinnen Daniela Hartmann und Claudia Brehl die schulübergreifende Theater AG unter dem Arbeitstitel „Jugendtheater SHS – gegen Gewalt!“ gegründet. Sie ist aus der Idee und dem Engagement des Jugendparlaments von Schloß Holte-Stukenbrock entstanden und beruht auf dem Prinzip, dass die Jugendlichen aus der Hauptschule, Realschule und dem Gymnasium gemeinsam auf einer Bühne stehen sollen.

Freiwillig kommen Jugendliche zusammen, um in ihrer Freizeit gemeinsam Theater zu spielen. Die Gruppe hat nach ihrem ersten großen Stück „Romeo und Julia – reloaded“ erfolgreich viele Projekte durchgeführt – dazu gehören auch die Präsentationen „Ich seh(n)e etwas, was Du nicht siehst“ (aufgeführt dem Gewaltpräventionskongress in Gütersloh), „Zwei Ebenen und viele Facetten“ (aufgeführt auf dem Anti-Rassismus-Tag in SHS) und „Demokratie, Eine Lebenseinstellung“ (aufgeführt auf der Jubiläumsfeier des Gymnasiums SHS).

Im Zuge der Projektreihe „Parallele Welten“ des Stadttheaters Bielefeld haben die Jugendlichen aus Schloß Holte-Stukenbrock gemeinsam mit Gleichaltrigen aus Ostwestfalen-Lippe das Theaterstück „Die Insel“ geschrieben, geprobt und aufgeführt. Mit diesem Projekt haben sich die 15- bis 23-Jährigen aus über 120 Gruppen im Bundeswettbewerb „Berliner Festspiele: 34. Theatertreffen der Jugend“ für ein siebentätiges Theatercamp qualifiziert.

Im Anschluss daran beschäftigten sich die Mitglieder von 3ST in einer Kerngruppe aus 15 Jugendlichen und einer Massengruppe aus über 40 Schülern mit der Geschichte des größten Kriegsgefangenenlagers für sowjetische Soldaten („Stalag 326 VI K Senne“) Nazi-Deutschlands. Unter dem Titel “SHS als Ort der Erinnerung”, angeleitet von Canip Gündogdu, Daniel Scholz und Demokrat Ramadani sowie in Kooperation mit der Dokumentationsstätte zum „Stalag 326 VI K Senne“ entwickeln die Jugendlichen das Theaterstück „GEFANGEN! – Eine Erinnerung an eine Zeit vor meiner Zeit“ und führen es in der Realschule Schloß Holte-Stukenbrock auf. Aus diesem erfolgreichen Projekt entstehen zwei 3ST-Gruppen.

In der einen 3ST-Gruppe wird die Thematik des Kriegsgefangenenlagers fortgesetzt und 2014/15 mit dem Stück “Die Tage danach – Jahre wie Tage, Tage wie Jahre” geprobt und ausgearbeitet. Derzeit arbeiten die Jugendlichen an ihrem neuen Stück.

In der anderen 3ST-Gruppe wird unter dem Titel “SHS als Welthaus im Kleinen” mit dem Selbstbild der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock auseinandergesetzt. Passend zu den flüchtlingspolitische Herausforderungen in Deutschland und SHS erarbeiten die Jugendlichen hier das Stück “18″ und führen es in der Ev. Versöhnungskirchen auf. Das aktuelle Projekt trägt den Titel “SHS als Schule der Demokratie”.

 

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